Warnstreik bei NordAlu

Beschäftigte fordern Tarifvertrag - und zwar jetzt!

(30.11.2021)

Die Kolleg:innen der Früh- und der Spätschicht bei NordAlu haben am 29. November 2021 mit ihrem Warnstreik ein unmissverständliches Signal Richtung Arbeitgeberseite gesendet. Die beschäftigten wollen endlich wieder faire und sichere Arbeitsbedingungen mit Tarifvertrag. Die Geschäftsführung hatte den Tarifvertrag bereits im Juni 2020 gekündigt und seitdem mehrfach die Verhandlungen abgebrochen. „Das Verhalten der NordAlu-Geschäftsführung und des Vorstand der Gutman AG gegenüber den Beschäftigten war in weiten Teilen respektlos und spricht nicht für einen vorausschauenden Unternehmergeist“, erklärt Steffen Kreisl, Gewerkschaftssekretär der IG Metall Kiel-Neumünster.
Die Belegschaft hält zusammen und ist bereit für ihren Tarifvertrag zu kämpfen. Das haben die Kolleg:innen mit der geschlossenen Beteiligung am Warnstreik eindrucksvoll bewiesen. Im Werk standen alle Maschinen still und die Produktion lag brach. Jetzt liegt es an der Geschäftsführung sich zu bewegen, ansonsten sind die IG Metaller:innen bei NordAlu bereit für weitere Arbeitskampfmaßnahmen.




Fotos: Steffen Kreisl/Ulf Stephan



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